21 SEO Tools für den perfekten Durchblick

Mit SEO Tools zu arbeiten gehört definitiv zu der Suchmaschinenoptimierung dazu

Da SEO eine langfristige Angelegenheit ist und die Effekte Optimierungen erst Monate danach zu sehen sind, ist es wichtig, die Entwicklung zu tracken und entsprechende Zahlen und Daten korrekt zu interpretieren

Inzwischen gibt es einen Haufen an SEO Tools auf dem Markt, die dich in allen Aspekten der SEO unterstützen sollen.

Doch welche Tools sind tatsächlich ihr Geld wert und welche SEO Tools verschaffen dir dann auch wirklich einen Vorteil? Welche SEO Tools brauchst du am Ende des Tages wirklich?

Das sind Fragen, die du dir in dem Durcheinander an Angeboten durchaus stellen darfst.

Nach einer kurzen Recherche und Preisvergleichen kommt auch meist die Frage auf: Die Tools sind teilweise ja richtig teuer? Sind die auch ihr Geld wert und gibt es vielleicht kostenlose Versionen oder Alternativen?

In diesem SEO Tool Guide zeige ich dir die 21 SEO Tools, die ich zum Großteil auch selbst nutze und mir schon bei manch einem komplexen Projekt weitergeholfen haben.

Außerdem zeige ich dir auch kostenlose Alternativen auf sowie die SEO Tools mit kostenlosen Testversionen.

Keyword Tools


Die Keyword Recherche ist eines der Grundpfeiler der Suchmaschinenoptimierung. Wie wollen wir wissen, auf welches Keyword wir optimieren möchten, wenn wir dieses nicht im Vorfeld recherchiert und als vielversprechend definiert haben?

Der Google Keyword Planner ist für viele immernoch die erste Anlaufstelle für die 

Keyword Recherche. Seit August 2017 hat Google jedoch die Funktionen für diesen erheblich eingeschränkt. 

Der Keyword Planner ist zwar noch kostenlos, jedoch werden nur noch ungefähre Angaben zu Sucholumina ausgespielt (Beispiel: 10.000 – 100.000 statt 18.100). 

Trotzdem kannst du dir hier bereits einen guten Überblick darüber verschaffen, welche Keywordphrasen eine hohe Nachfrage haben und ob diese sich in Anbetracht des Wettbewerbs lohnen.

Wenn du alle Funktionen des Keyword Planners nutzen möchtest, musst du eine AdWords Kampagne mit einem täglichen Mindestbudget von 17 € aufsetzen.

Ganz schön viel Geld. Aber zum Glück ist der Keyword Planner nicht das einzige Keyword Tooll, das du nutzen kannst. 

Im Folgenden zeige ich dir 2 Alternativen auf. Eines davon kostenpflichtig mit mehr Funktionen und einer kostenlosen Testversion, das andere völlig kostenlos nutzbar.

KWFinder Hauptseite

Der KWFinder – Preis-/Leistungssieger unter den Keyword Tools

Der KWFinder ist in jedem Fall eines meiner Lieblinge in Sachen Keyword Recherchen. 

Vom schlichten Suchvolumen, über aktuelle Top 10 Rankings bishin zur Trendentwicklung des jeweiligen Keyword werden dir nützliche Informationen und Daten geboten, um die richtigen Keyword Sets für dein Projekt zu definieren. 

Da die Benutzeroberfläche so einfach zu verstehen ist, ist der KWFinder sehr gut für Einsteiger wie auch für Profis geeignet. 

Dir wird außerdem die Möglichkeit geboten, die gefundenen Keyword Listen abzuspeichern, um zu einem anderen Zeitpunkt weiterzumachen sowie die Liste in Form eines Excel Sheets zu exportieren.

Ein kleines Manko ist lediglich die inkorrekten Suchvolumina beim Singular/Plural eines Keywords und teilweise auch bei Wortkombinationen.

Hier werden durchgehend dieselben Suchvolumina angezeigt. Solltest du dir Mal unsicher sein, macht es Sinn, das Keyword in einem anderen Keyword Tool gegenzuchecken.

Preislich gesehen ist dieses SEO Tool ein wirkliches Schnäppchen: Mit dem Mangools Premium Paket, welches sich in Grunde genommen ganz wenig vom Agency Paket unterscheidet, liegst du bei nur 64,90€ monatlich.

Und ja, es gibt es 2-wöchige Testphase. Hier musst du bei der Registrierung neben den herkömmlichen Angaben auch deine Kreditkartennummer angeben.

Wenn du innerhalb der 2 Wochen das Testabo nicht kündigst, geht dieses automatisch in das kostenpflichtige über.

Möchtest du dich vorerst nur einmal an die Keyword Recherche Geschichte herantasten und vorerst kein Geld ausgeben, gibt es auch eine komplett kostenlose Alternative – Ubersuggest.

Kostenloses Keyword Tool: Ubersuggest

Ubersuggest ist ein kostenloses SEO Allrounder Tool, das vom US-amerikanischen Marketing Guru Neil Patel gekauft wurde. Dieser hat es dann für jeden frei zugänglich auf seiner Website veröffentlicht. 

Unter dem Reiter “Keywords” findest du das Keyword Tool von Ubersuggest. Ähnlich wie beim KWFinder bekommst du Infos über Suchvolumen & weiteren Metriken, sowie die aktuellen SERPs angezeigt. 

Ebenso kannst du die Ergebnisee in Form einer CSV-Datei herunterladen und weiter bearbeiten.

Des Weiteren gibt es Filterfunktionen, mit denen du die Keywords beispielsweise nach Suchvolumen oder SEO Schwierigkeit ordnen kannst.

Das einzige Manko das ich bei Ubersuggest sehe ist eine nicht allzu große Keyword Datenbank.

Bei einer Worteingabe zeigt dir das Tool alle Kombinationen des jeweiligen Keywords an, jedoch keine themenrelevanten Wortkombinationen und Keywords, die du beispielsweise im KWFinder unter dem Reiter “Related Keywords” vorfindest.

Der Vorteil des Auspielens verwandter Keywords und Themen ist, dass man auf neue Ideen bzgl. Content und Keyword Strategie kommt und Keywords entdeckt, die man vorher nicht auf dem Schirm hatte.

Ranking Tools


Zur alltäglichen SEO Arbeit gehört auch das regelmäßige Kontrollieren der eigenen Rankings dazu. 

Das solltest du natürlich bestenfalls in relativ kurzen Zeitabständen machen, um auf mögliche Veränderungen schnell reagieren zu können.

Hier gibt es eine Menge guter kostenloser Tools, die du nutzen kannst.

Ich rate dir, bei einem Ranking Check stets mehrere dieser Tools gleichzeitig zu verwenden und die Ergebnisse miteinander zu vergleichen. 

Überprüfe deine Rankings außerdem in den SERPs und zähle die genaue Position nach. 

Am besten nutzt du hierfür den Inkognito-Modus im Google Chrome Browser, damit keine auf deine Suchhistorie basierten Ergebnisse ausgespielt werden.

Ranking Spy

Nach meiner Erfahrung sind die Daten vom Ranking Spy am genauesten. Zwar auch nicht immer, aber sagen wir zu 80%.

Gebe einfach deine Domain und die entsprechenden Keywords in die Suchfunktion ein, für die du dein Ranking überprüfen möchtest. Das SEO Tool zeigt die neben den Google Rankings auch die von der Suchmaschine Bing an.

Du kannst bis zu 10 Keywords gleichzeitig abfragen.

Beim Klicken auf das Info-Symbol siehst du unter anderem auch, mit welcher Unterseite du für das jeweilige Keyword im Index und wer die Hauptkonkurrenten sind.

Whatsmyserp

Whatsmyserp.com funktioniert genauso gut. Für die Abfrage gibst du einfach die URL deiner Website ein, und darunter die Keywords, für die du das Ranking abfragen möchtest. 

Der einzige Nachteil sind die stark begrenzten Keyword Abfragen. Für mehr als 10 Keyword Abfragen muss du einen kostenlosen Account anlegen.

All-In-One SEO Tools


All-In-One SEO Tools versprechen umfangreiche und tiefe Einblicke in den Status Quo und die Entwicklung deiner Projekte. 

Eigens entwickelte Indizies, die die allgemeine keywordbasierte Sichtbarkeitsentwicklung messen oder eine Übersicht über alle Keywords, für die ein Ranking existiert sollen dir dabei helfen, die aktuelle Situation besser einschätzen zu können.

Ich zeige dir zwei Tools, die ich selbst nutze und erkläre dir, was du alles damit anstellen kannst. 

Wieder stelle ich dir zuerst ein kostenplfichtiges Tool mit einer kostenfreien Testversion, und eine kostenlose Variante vor.

Quelle: Copyright © Sistrix

Sistrix

Sistrix ist besonder für dessen eigens entwickelten Sichtbarkeitsindex bekannt, der in graphischer Darstellung die Entwicklung des Verhältnisses zwischen Rankings, Suchvolumina und Anzahl rankender Keywords wiedergibt.

Zudem kannst du dir sogenannte “Pins” anzeigen lassen, die signifikante Ereignisse wie Google Updates darstellen. So kannst du eventuelle Schwankungen besser interpretieren und überprüfen, ob eine Sichtbarkeitsveränderung mit einem bestimmten Google Update zusammenhängt.

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei Sistrix auch um ein All-In-One SEO Tool. Mit der Toolbox kannst du demnach so ziemlich alle wichtien SEO Kennzahlen und Gegebenheiten abfragen.

Die Funktionen sind jeweils in Modulen verfügbar, die separat gebucht werden müssen, wobei das SEO & Links Modul´für die Suchmaschinenoptimierung relevant sind. 

Ein einzelnes Modul kostet 100 Euro pro Monat, was die gesamte Toolbox im vollem Umfang dann doch etwas teuer werden lässt.

Jedoch bekommst du wichtige Insights darüber, wie sich dein SEO Projekt entwickelt und wie du deine Strategie entsprechend anpassen solltest.

Möchtest du die Module erstmal austesten, kannst du auch wie sonst auch ein 2-wöchiges Probeabo buchen.

Dieses musst dich nichteinmal rechtzeitig kündigen, sondern läuft automatisch aus.

Kostenloses All-In-One SEO Tool

Und schon wieder Ubersuggest.

Neben Keyword Ideen und dem Traffic Analyzer kannst du mit auch ein Seitenaudit durchführen und dir gebündelt, relevante Keywords, Backlinks und Verbesserungsvorschläge für die Onpage Optimierung anzeigen lassen.

Onpage Tools


Die Onpage Optimierung stellt ein breit gefächertes Themengebiet dar. Umso größer ist deshalb die Wahrscheinlichkeit, dass man etwas falsch machen kann.

Ein Onpage SEO Tool, welches dir kurz knapp alle Fehler deiner Website und Verbesserungsvorschläge aufzeigt, ist Gold wert.

Im Folgenden also wieder das selbe Vorgehen: Ein kostenpflichtiges Tool, gefolgt von einem kostenlosen.

Seobility

An Seobility gefällt mir besonders gut, alle Infos kurz, übersichtlich und schnell auf einem Blick zur Verfügung zu haben. 

Die wichtigsten Onpage Faktoren sind ohne Weiteres aufrufbar und als PDF downloadbar:

  • Meta-Angaben
  • Qualität des Contents
  • Mobile Friendliness
  • Bilder Optimierung
  • Überschriftenstruktur
  • interne Verlinkungen
  • Ladezeiten
  • uvm.

Kostenlose Testversion? Ja, für 2 Wochen. Der Unterschied zu anderen Tools ist, dass du ein “Projekt” anlegen musst. In der Testversion steht dir nur ein Projekt zur Verfügung, heißt du kannst auch nur eine Website analysieren.

seorch.de

Das SEO Tool von seorch.de ist eines meiner Lieblinge, wenn es um einen kurzen und schnellen SEO Check geht.

Hier hast du alle wichtigen Onpage und Offpage Faktoren im Überblick. Außerdem kannst du vor dem Check neben der URL ein Keyword angeben.

Das Tool zeigt die sowohl das aktuelle Google Ranking als auch wichtige Metriken zum Content an, und wie gut dieser auf das eingegebene Keyword optimiert ist.

Content Tools


Der Content ist für die Suchmaschinenoptimierung das Wichtigste. 

Nur mit auf die Bedürfnisse der Searcher gezielt ausgerichteten Inhalten kann deine Website für die gewünschten Keywords langfristig gute Rankings erzielen. 

Dabei solltest du auf 3 Dinge achten: 

1. Der Text muss einzigartig & gut lesbar sein sein. 

2. Das Fokuskeyword sollte zwar oft genug im Text vorkommen, jedoch sollte dieser nicht mit dem Keyword vollgestopft werden (Cloaking). 

3. Die Schreibweise des Textes.

Copyscape – gegen Duplicate Content

Um herauszufinden, ob die auf deiner Website enthaltenen Texte nicht von anderen Websites kopiert wurden, kannst du den Duplicate Content Checker von Copyscape nutzen.

Dieser zeigt dir sowohl interne, als auch externe Duplicate Content Probleme an. 

Intern bedeutet, dass derselbe Inhalt auf mehreren Unterseiten innerhalb der Website zu finden ist. Und extern, dass dieser auf anderen Websites wiederzufinden ist.

Leider ist die Ergebnisanzahl begrenzt und das Tool zeigt dir in der kostenlosen Version nicht alle Befunde an – vorausgesetzt, es liegt tatsächlich ein Problem vor.

Wdf*Idf Tool

Hiermit kannst du herausfinden, wie relevant dein Content für ein bestimmtes Keyword im Vergleich zur Konkurrenz ist.

Das ist immer gut zu wissen, um Defizite aufzudecken und gegebenenfalls den Content zu überarbeiten.

Google Natural Language API

Ein ziemlich unbekanntes Thema, doch es hat sich bewährt – zumindest bei mir :). Nach einer Textoptimierung mit diesem Tool habe ich nämlich unmittelbar Verbesserungen in den Rankings verbuchen können.

Die Google Natrual Language API ist ein von Google entwickeltes Text Tool, welches jedes Wort bestimmten Entitäten und Gruppierungen zuordnet um zu ermitteln, wie sich der Text auf den Nutzer auswirkt. 

Ist der Text beispielsweise in einem sehr negativen bzw. pessimistischen Schreibstil verfasst, so erhöht dies nachweislich die Absprungrate und kann sich langfristig auf deine Rankings auswirken.

Hört sich komisch an, aber es stimmt. – Die Gefühle der Nutzer spielen indirekt auch eine Rolle.

Achte also darauf, deinen Content möglichst neutral und bei negativen oder verneinenden Sätzen eine abgedämpfte Version zu verwenden.

Beispiel: Das Wetter ist schlecht! Das Wetter ist weniger schön. (Doofes Beispiel ich weiß :D).

Backlink Tools


Dein Backlink Portfolio solltest du regelmäßig überprüfen. 

Wenn es ein Konkurrent auf dich abgesehen hat, kann er durch Negative SEO Attacken, wie dem Setzen von Spamlinks dafür sorgen, dass deine Rankings schaden nehmen. 

Es ist also von großer Bedeutung für dich, solche Attacken rechtzeitig zu erkennen und dementsprechend mithilfe des Disavow Tools zu entwerten.

Neben den negativen Aspekten ist es ebenso immer gut die allgemeine Entwicklung des Linkbuilding Prozesses mitzuverfolgen.

Die folgenden Offpage SEO Tools nutze ich regelmäßig, um sowohl mein eigenes als auch das Backlinkprofil meiner Kunden zu untersuchen.

Besonders Majestic ist auch für die Bewertung potentieller Backlinkquellen ein wahres Wunderwerk.

Quelle: Copyright © Majestic

Majestic

Wie bereits erwähnt ist Majestic ein nützliches Offpage SEO Tools zum Analysieren einzelner Backlinks sowie Portfolios.

Nach Eingabe der URL zeigt dir das Tool eine hübsche Liste aller Backlinks samt URL und den verwendeten Linktexten.

Kleiner Tipp: sieh dir in jedem Fall sowohl die URL https://www.beispielseite.de als auch die Root-Domain beispielseite.de an. Die Root-Domain hat für gewöhnlich mehr Backlinks als die URL und zeigt andere Metriken an.

Hier kannst du dir sehr gut ein Bild davon machen, wie viele und welche Art von Webseiten auf deine eigene verlinken.

Majestic bietet mit dem eigens entwickelten Trust Flow einen guten Richtwert für die Einstufung der Autorität eurer Website aus Google Sicht – je höher dieser Wert, desto besser für dich.

Dasselbe gilt auch für die Backlinks, die du aufbauen möchtest. 

Erfahrungsgemäß kann ich dir sagen, dass Links von Webseiten mit einem höheren Trust Flow (über 25) deiner SEO Kampagne einen ganz schönen Boost verpassen können

Preislich liegt das Tool bei 60€ pro Monat. Es gibt zwar eine kostenlose Testversion, bei der du allerdings nur eine einzige Domain analysieren kannst.

Daher empfehle ich dir zumindest einen kostenpflichtigen Monat auszuprobieren.

Kostenlos: Openlinkprofiler

Mit dem Openlinkprofiler kannst du dir ein erstes Bild vom Backlinkportfolio machen. 

Wie sonst auch zeigt es dir nicht alle verweisenden URLs, sondern einen Teil davon an. 

Jedoch stellt dir das Tool eine Menge nützlicher Informationen zu den generierten Backlinks bereit.

Kostenlos: Google Search Console

In der Google Search Console kannst du neben den vielen hilfreichen Infos zu deiner Webseite auch eine Auflistung deiner Backlinks einsehen. 

Hierfür klickst du im Seitenmenü einfach auf “Links”.

Dabei werden unter anderem die Linkquellen mit den meisten Verweisen, sowie Top-verweisende Anchortexte aufgeführt.

Erfahrungsgemäß werden dir teils Backlinkquellen angezeigt, die Majestic nicht  immer bzw. nicht so schnell wie die Search Console erfasst, was ganz hilfreich sein kann um beispielsweise bei Negativ SEO Attacken schneller reagieren zu können.

Wie du die Search Console einrichtest und deine Website mit dem Account verbindest, zeige ich dir hier -> In der Google Search Console anmelden.

SEO Tools für technisches SEO


Screaming SEO Frog SEO Spider

Kommen wir nun zu einem etwas technischeren Analysetool, welches euch definitiv auch gute Insights zum aktuellen Status deiner Website geben kann.

Was macht der SEO Frog? Das Tool crawlt bei einer Analyse zuerst alle URL’s deiner Website, die er finden kann. 

Im Anschluss zeigt dir das SEO Tool Dinge wie Serverfehler, Broken Links, fehlende Überschriften, Meta Angaben und weitere Fehler an, die du Schritt für Schritt beseitigen kannst.

Es gibt eine kostenlose Version, die jedoch auf einen Crawl von bis zu 500 URLs beschränkt ist. 

Betreibst du bspw. einen Online Shop mit vielen Artikelseiten oder eine größere Webseite, empfehle ich dir die kostenpflichtige Subscription für 200 € pro Jahr.

Für strukturierte Daten – Structured Data Testing Tool

Strukturierte Daten werden ein immer wichtigeres Thema im SEO. 

Mithilfe von Schema Markups kannst du bestimmte Elemente auf deiner Website auszeichnen. Hintergrund ist der, dass die Google Crawler die Inhalte auf der Website dann besser interpretieren kann. 

Ein positiver Effekt davon ist das Generieren von sogenannten “Rich Snippets” – entsprechend gestaltete Snippets, die präsent und auffällig in den Suchergebnissen dargestellt werden.

Das können beispielsweise Tabellen oder Produkte, sowie auch ganze Rezepte und Anleitungen sein.

Wenn du weder technikaffin bist noch Programmierkenntnisse hast, kannst du mithilfe des Google Markup Helpers deinem Code ganz einfach strukturierte Daten hinzufügen.

SEO Analyse Tools


It’s all about the numbers! 

Um deinen Erfolg im SEO und auch generell im Online Marketing bewerten zu können, brauchst du entsprechende Daten wie Nutzerzahlen, Verweildauer, Absprungraten und so weiter.

Mithilfe der gesammelten Zahlen und Daten kannst du besser beurteilen, ob sich deine Mühen gelohnt haben oder nicht und ob du die jeweilige Strategie weiterfahren oder durch eine neue ersetzen solltest.

Außerdem ist es besonders im SEO Bereich wichtig, für deine Rankings relevante Probleme auf deiner Website schnell identifizieren und beseitigen zu können. 

Hierfür stellt dir Google zwei ausgezeichnete und vor Allem kostenlose Tools zur Verfügung.

Google Analytics

Es ist mir noch heute ein Rätsel, wie dieses Tool kostenlos sein kann. 

Mit Google Analytics erfährst du, wie viele Nutzer über einen definierten Zeitraum auf deine Website gelangen, woher diese kommen, wie lange sie auf welcher Seite verweilen und was sie auf der Website tun.

Neben den herkömmlichen Daten kannst du unter anderem auch individuelle Ziele und Konversions definieren, beispielsweise das Aufrufen einer besitmmten Landingpage oder das Klicken auf einen Button.

Google Analytics bietet dir eine Vielzahl an essentiellen Informationen und neue Eindrücke, die du dir auf keinen Fall entgehen lassen solltest.

Google Search Console

Die Google Search Console stellt quasi den Kommunikationskanal zwischen Webmaster und der Suchmaschine dar.

Die Google Search Console weist dich auf aufkommende Probleme bzgl. deiner Website hin.

Des Weiteren bekommst du Tipps & Anleitungen für die richtige Optimierung deiner Kampagne. 

Außerdem kannst du die Console dafür verwenden, der Suchmaschine Veränderungen auf deiner Website schnellstmöglich mitzuteilen.

Unter anderem

  • Einreichen einer aktualisierten Sitemap
  • Anfrage für einen Crawl einer neu erstellen Unterseite
  • Entwertung schadhafter Backlinks mithilfe des Disavow Tools
  • etc.

SEO Tools zur Performancemessung


Das schnelle Ladezeiten und eine gute Performance einen direkten Rankingfaktor darstellen, sollte inzwischen jedem bekannt sein.

Ist die Ladezeit deiner Seite zu lange, erhöht sich die Absprungrate drastisch, was negative Signale an Google bzgl. User Experience sendet und dich langfristig gute Platzierungen kosten wird.

Bereits eine Ladezeit von über einer Sekunde auf mobilen Geräten erhöht die Absprungrate auf 90%.

Aus diesem Grund ist eine saubere Technik und eine gute Performance deiner Website eine Selbstverständlichkeit.

Mithilfe folgender Tools kannst du deine Performance messen und herausfinden, wo Verbesserungspotential besteht.

Pagespeed Insights

PageSpeed Insights ist eins von Google entwickeltes Tool zur Messung und Bewertung der Ladezeiten und allgemeinen Performance von Websites.

Statt genauen Zahlen und Zeiten zu der Ladezeit wird ein Index jeweils für die Desktop- und Mobilversion ausgepielt, was Werte zwischen 0 und 100 annehmen kann.

Dies sollte im ersten Schritt lediglich zur Orientierung dienen, viel wichtiger finde ich die untenstehenden Befunde. 

Hier zeigt das Tool alle performancebezogenen und technischen Fehler auf, die im Zuge einer schnelleren Ladezeit beseitigt werden müssen. 

Zum Großteil kann dies auch mit entsprechenden WordPress Plugins erledigt werden. Vorausgesetzt, du nutzt WordPress.

GTMetrix

Neben einem einem eigens entwickelten Score in Prozentform zu bewertung der allgemeinen Performance, zeigt dir GTMetrix relevante Daten wie die exakte Ladezeit und Websitegröße an.

Darunter wird eine Auflistung aller Empfehlungen und vorgenommenen Optimierungen aufgelistet, sowie ein Prozessbalken der darstellen soll, inwieweit der jeweilige Punkt optimiert wurde.

ThinkwithGoogle

Hiermit kannst du kurz und schmerzlos herausfinden, wie schnell deine aktuelle mobile Ladezeit sowohl in einem 3G als auch in einem 4G Netz beträgt.

Im Idealfall betragen beide Ladezeiten unter 2,5 Sekunden.

Fazit


Zugegeben: Die Vielfalt an SEO Tools kann einen erstmal erschlagen. 

Doch je früher du anfängst, deren Nutzen zu verinnerlichen und regelmäßig mit den Tools zu arbeiten, desto mehr Erfolge wirst du im SEO haben.

Du bist in der Lage, die Entwicklungen und Erfolge deiner Kampagne zu messen und zu bewerten, und erkennst mögliche Defizite früh.

Mit dieser Liste wollte ich nicht einfach einen Riesenhaufen an SEO Tools auflisten, um daraus einen Artikel verfassen zu können. 

Diese Tools nutze ich tagtäglich, um sowohl meine als auch die Projekte meiner Kunden erfolgreich voranzutreiben.

Nach einer kurzen Einarbeitungszeit wird dir der Umgang mit den SEO Tools leichtfallen, und du wirst einen großen Mehrwert daraus ziehen!

Backlinks kaufen – Der Guide für sicheren Linkkauf

Das Thema Backlinks kaufen hat besonders im deutschsprachigen Raum einen etwas umstrittenen Ruf.

Viele SEO’s und Websitenbetreiber sind aufgrund von Google Updates und anderen Ankündigungen wie die Fähigkeit seitens des Konzerns, Linknetzwerke zu entlarven und entsprechende Strafen zu verhängen, stark verunsichert.

Laut Google verstößt ein aktives Linkbuilding und Linkkauf gegen ihre Richtlinien des White Hat SEO und ein richtiger Linkaufbau sollte organisch und “von alleine” enstehen, indem ein so hochwertiger und mehrwertbietender Content geboten wird, dass andere Websites diesen von alleine verlinken.

Super Theorie, nur wie sollen diese anderen Websites auf deine Artikel erstmal aufmerksam gemacht werden, wenn du weder Backlinks noch relevante Rankings hast?

Ein Ausschnitt aus den Google Richtlinien, was als unerlaubter Linkaufbau zählt:

Ge- oder verkaufte Links, die PageRanks weitergeben. Dazu gehören der Austausch von Geld für Links oder Posts, die Links enthalten, sowie der Austausch von Waren oder Dienstleistungen für Links. Darüber hinaus zählt dazu auch das Senden „kostenloser“ Produkte, wenn Nutzer im Gegenzug etwas darüber schreiben und einen Link einfügen.

Hier kannst du die Guidelines nochmal selbst durchlesen:

https://support.google.com/

So oder so ist eine Art aktiver Linkaufbau für deinen SEO-Erfolg notwendig und nicht verwerflich.

Backlinks sind nach wie vor eines der wichtigsten Bewertungskriterien der Suchmaschine für Websites. Je hochwertiger und relevanter deine Backlinks, desto wahrscheinlicher ist es für dich, relativ schnell Top-Rankings zu erzielen.

In diesem Beitrag möchte ich dir die Thematik des Linkkaufs etwas näher bringen und worauf du beim Backlinks kaufen unbedingt achten solltest.

Ist Backlinks kaufen sinnvoll und ist das nötig?


Viele stellen sich die Frage: “Alles schön und gut aber muss ich wirklich Backlinks kaufen?”.

Theoretisch nein.

Du könntest effektives Outreach betreiben und andere Websitebetreiber durch sogenanntes Seeding auf deine Inhalte aufmerksam machen mit der Bitte, entweder auf diese zu verlinken oder möglicherweise einen Gastbeitrag zu erstellen.

Die Herangehensweise will jedoch dementsprechend geplant werden und nimmt ebenso reichlich Zeit in Anspruch. Wenn du die zeitlichen Kapazitäten dafür hast, könnten auf diese Weise kostenfreie Backlinks generiert werden.

Kommen wir aber nun auf die etwas ernstere Seite der Offpage Optimierung zu sprechen:

Deine Konkurrenz schläft nicht.

Bestimmte Branchen wie Immobilien oder Dating sind inzwischen so heiß umkämpft, dass teilweise Klickpreise von 20 Euro bei AdWords keine Seltenheit mehr sind.

Anhand des CPC für bestimmte Keywords kann man gut erkennen, wie viel den Anbietern auch nur ein Klick auf ihre Landingpage wert ist. Daraus kannst du leicht deren Bereitschaft ableiten, teure und starke Backlinks zu kaufen.

Solltest du dich in solch einer hart umkämpften Branche bewegen, kommst du fast schon nicht mehr an das Thema Backlinks kaufen vorbei.

Ich möchte dir aber vorweg die Angst vor dem Linkkauf nehmen, da es bei Weitem nicht so schlimm ist wie es propagiert wird.

Im Prinzip ist der Kauf einer Linkplatzierung nichts anderes, als die Arbeit die du ebenso alleine machen könntest:

Den Kontakt zum jeweiligen Webmaster pflegen und die Linksetzung in die Wege leiten. Nur mit dem Unterschied, dass du jemanden dafür bezahlst damit er das für dich erledigt. Oder du stößt durch deine Seeding Kampagne auf eine gute Website und der Betreiber möchte eine geldliche Entschädigung für das Veröffentlichen deines Gastbeitrags – ganz einfach.

Backlink Arten die es zu kaufen gibt


Backlink Arten

Natürlich ist Backlink nicht gleich Backlink und es gibt unterschiedliche Arten und vor Allem große Qualitätsunterschiede. Ich möchte dir die gängigsten Arten, die du erwerben kannst etwas näher bringen.

Content Backlinks in Form von Gastartikeln

Das ist eine der üblichsten und auch effektivsten Arten von Linkplatzierungen – Content Links.

Diese werden für gewöhnlich dezent und an passender Stelle innerhalb eines Textes gesetzt. Meistens handelt es sich hierbei um einen Blog- oder Newsartikel eines entsprechenden Blogs oder Online-Magazins.

Bei entsprechend guten Metriken der linkgebenden Domain und relevantem Anchortext wirken sich Content Links fast unmittelbar auf deine Rankings aus.

Je nach Größe und Bekanntheit kann ein Backlink von solch eines Online-Portals im drei- bis fünfstelligen Bereich liegen.

Foren Backlinks

Eine Zeit lang wurden Foren Links seitens der Suchmaschinenbetreiber nicht viel Beachtung geschenkt. Jeder ist in der Lage, nach der Anmeldung in den Kommentarfeldern problemlos Verlinkungen zu platzieren. Bei vielen schlecht gepflegten Foren sorgte das für eine wahre Überflut an irrelevanten Verlinkungen und Spam Links.

Das entsprechende Forum will daher auch gut gewählt sein, in welchem klare Regeln bezüglich themenrelevanter Verlinkungen herrschen. Diese Foren Links haben dann aber auch wieder eine entsprechende Gewichtung.

Im Prinzip beteiligt man sich bei einer Diskussion über ein mit deiner Branche verwandtes Thema und platziert bei passender Gelegenheit eine Verlinkung auf deine Website.

PBN Links & Satellitenwebsites

Bei PBNs (Private Blog Networks) und Satellitenwebsites handelt es sich um meist von den Linkverkäufern selbst verwaltete “unechte” Websites, die nur den Zweck haben, Linkplatzierungen zu verkaufen.

Was heißt unecht? Klar sind das echte Websites, an denen regelmäßig etwas getan wird und neue Inhalte erstellt werden.

Primär ist jedoch der Linkverkauf das Ziel. Hierfür werden sogenannte Expired Domains (abgelaufene Domains die nicht mehr verlängert wurden und zum Verkauf stehen) mit guten Metriken wie Domainauthority, Trustflow und ein ebenso gutes Backlinkportfolio gekauft und ein Blog oder Online Magazin auf dieser Domain geführt.

Diese können kleine WordPress Blogs bis zu aufwändig betriebenen Portalen sein und von einzelnen Personen oder auch von Agenturen betrieben werden.

An sich funktionieren PBN’s und Satellitenwebsites auch heute noch aufgrund der erwähnten Metriken noch recht gut und du kannst auch in Erwägung ziehen, dir Backlinks von diesen Quellen zu kaufen.

Jedoch sollten diese nicht den Großteil deines Backlinkportfolios ausmachen, zumal Google früher oder später eine Methode finden wird, PBNs zu erkennen und dementsprechend zu entwerten.

Linknetzwerke

Ähnlich wie bei PBNs und Satellitenwebsites haben Linknetzwerke das Ziel, Backlinks zu verkaufen. Dabei handelt es sich um ein regelrechtes Netzwerk an Websites, die untereinander verlinkt sind und Millionen von Kundenwebsites verlinken. Solche Link- und Blognetzwerke können inzwischen von Google leichter identifiziert werden, weshalb ich dir von Linknetzwerken generell abrate.

Gemietete Linkplatzierungen

In vielen Fällen werden Backlinks nicht auf Lebenszeit gekauft, sondern für bestimmte Zeit gemietet. Meist beträgt die Dauer dann ein bis zwei Jahre, bis die Verlinkung entfernt wird. Hier kommt es wiederum darauf an, welche Ziele du verfolgst.

Hast du eine zeitlich begrenzte Kampagne am Laufen und möchtest in einer absehbaren Zeit einen bestimmten Umsatz machen, könnten Linkmieten von starken Websites hilfreich sein.

Für langfristiges Linkbuilding ist eine gemietete Linkplatzierung eher ungeeignet, da du Gefahr läufst beim Abbauen der Links wieder an Sichtbarkeit zu verlieren und die Investition war fast umsonst.

Bei wem kauft man Backlinks überhaupt?


Backlinks online kaufen

Kommen wir auf die Anbieter zu sprechen. Im Prinzip kann jeder, der im Besitz einer Website ist Verlinkungen zum Verkauf anbieten. Wichtig für dich ist die Seriosität des Anbieters und dessen Angebots.

Einzelne Linkverkäufer

Hier handelt es sich meist um einzelne Personen, die möglicherweise einen Blog betreiben und Linkplätze verkaufen. Oft sind diese Personen im Besitz mehrerer Websites und auch Linknetzwerken, die aus dem Qualitätsaspekt gerne zu wünschen übrig lassen.

Deshalb ist es für dich sehr wichtig, dir die jeweiligen Websites vor dem Kauf zeigen zu lassen, damit du diese auf Qualität und Seriosität überprüfen kannst.

Das gilt auch für alle anderen Anbieter. Nichts ist ärgerlicher, als für viel Geld Linkplatzierungen zu kaufen die dann schlussendlich keinen Effekt auf die Rankings haben oder ihnen sogar schaden können.

Linkbroker

Linkbroker verkaufen keine Platzierungen auf eigenen Websites, sondern agieren sozusagen als Link-Vermittler. Diese pflegen meist den Kontakt zu zahlreichen Websitebetreibern aus allen möglichen Branchen und Themenbereichen.

Das können Blogs und Magazine, sowie auch Unternehmenswebsites oder Webverzeichnisse & Portale sein. Sie bilden das Bindeglied zwischen Linkanbietern und Endkunden.

Es gibt auch sogenannte indirekte Linkbroker, die Linkplatzierungen von anderen Linkbrokern kaufen und sie an dich mit einem bestimmten Aufschlag weiterverkaufen.

Agenturen

Der Kaufmarkt für Backlinks hat aufgrund der hohen Nachfrage bereits riesige Ausmaße angenommen. So gibt es inzwischen ganze Unternehmen und Agenturen, die sich fast ausschließlich auf das Linkbuilding spezialisiert haben und den Kontakt zu tausenden Webmastern pflegen.

Auch diese können eigens betriebene Websites und Linknetzwerke in ihrem Portfolio haben. Im Grunde sind Linkbuilding Agenturen eine Mischung aus Linkbrokern und Linkverkäufern.

Kann man Wikipedia Backlinks kaufen?


Auch wenn alle von Wikipedia ausgehenden Links mit dem nofollow-Tag versehen werden, so fällt eine Verlinkung der Online-Enzyklopädie sehr ins Gewicht. Wikipedia genießt ein sehr hohes Vertrauen bei den Suchmaschinen und demnach auch die Websites, auf die dieses Portal weiterverlinkt. Du kannst eine Verlinkung in einem entsprechenden Beitrag ganz einfach selbst hinzufügen. Die Frage ist nur, ob und wie lange die Verlinkung bestehen bleibt.

Die Wikipedia-Administratoren verfolgen ganz genau, welche neuen Websites unter der Rubrik “Links” aufgeführt werden und entfernen jegliche Websites mit einer kommerziellen Absicht.

Es sind nur externe Links auf Inhalte erwünscht, die unmittelbar mit dem jeweiligen Thema zu tun haben, ohne kommerzielle Absicht sind und hochwertig sind. Im besten Fall auch akkreditiert.

Doch selbst wenn du all diese Auflagen erfüllst, so schläft die Konkurrenz nicht und kann deine Verlinkung auch durch die ihre ersetzen.

Ein Wikipedia-Link kann demnach in jedem Fall hilfreich sein, nur diesen auch zu halten stellt sich oft als sehr schwer heraus.

Und um die eigentliche Frage zu beantworten: Nein, einen Wikipedia-Link kann man nicht kaufen.

Die Preise


Je nach Authorität der Domains und der Qualität des Backlinkportfolios, können die Linkpreise stark variieren.

Websites mit geringem Trustflow und relativ schwachen Backlinks kannst du bereits ab etwa 50 Euro erwerben. Links aus Linknetzwerken oder Farmen sind sogar noch günstiger, jedoch logischerweise meist sehr schädlich und demnach nicht empfehlenswert.

Websites wie große Online Magazine oder bekannte Blogs wiederum können eine Platzierung sogar für mehrere tausend Euro anbieten – und es gibt dementsprechend Kunden, die das bezahlen.

Für viele Kampagnen reichen allerdings nach meiner Erfahrung Backlinks in der Preisklasse zwischen 150 und 300 Euro aus.

Gibt es eine Alternative zum Backlinks kaufen?


Content is King

Langfristig wird der Linkkauf stets teurer und aufwändiger werden. Mit der Zeit wird der Algorithmus auch gekaufte Backlinks erkennen können und betroffene Websitebetreiber entsprechend abstrafen.

Das gibt Grund genug, über alternative Linkbuilding Strategien nachzudenken. Das soll mithilfe von Content Marketing ganz nach dem Motto “Content is King” erreicht werden und sich entsprechend so nah wie möglich an den Google Richtlinien halten.

Klar kannst du selbst bei einem sehr hochwertigen Content nicht einfach Däumchen drehen und hoffen, dass irgendjemand auf deine Artikel stößt.

Deshalb gehst du proaktiv auf andere Websitebetreiber zu und bringst in Erfahrung, ob diese bspw. an einem Gastbeitrag interessiert wären und du innerhalb des Artikels die eine oder andere Verlinkung hinterlassen könntest.

Dieses Vorgehen nennt man Seeding. Doch letztlich ist es das Wichtigste, dass du auch wirklich hochwertige Inhalte bietest und dich darum bemühst, einen Mehrwert zu bieten.

Glaube es oder nicht, Content den nicht jeder hat und tatsächlich hilfreich ist, wird von anderen Betreibern von alleine verlinkt.

Meine Erfahrungen


Hochwertige Backlinks kaufen ist schön und gut, und Backlinks von starken Domains sind auch mit Sicherheit für eine Verbesserung der Rankings hilfreich.

Dennoch darfst du nicht mit der Einstellung rangehen, dass deine Website nach dem Linkkauf in kurzer Zeit auf den ersten Platz schießt und auch da bleibt.

Betrachte das Backlinks kaufen eher als eine Ergänzung zu der Gesamten Linkbuilding Strategie.

Dein Backlink-Portfolio sollte einen guten Mix aus unterschiedlichen Linkarten enthalten, um natürlich zu wirken.

Das sind u.a. Foren Links, Kommentarlinks aus Blogs und Magazinen oder Links aus Branchenverzeichnissen. Viele dieser Arten sind zwar nofollow-Links, jedoch tragen diese trotzdem zur positiven Entwicklung bei.

Beginne außerdem nicht einfach damit, querbeet Backlinks aufgrund der Metriken zu kaufen, ohne darüber nachzudenken ob diese in dein Gesamtkonzept passen.

Betreibst du beispielsweise einen lokalen Friseursalon, ist ein Backlinkportfolio voller starker Verlinkungen von Unternehmenswebsites aus der Industrie vielleicht nicht die beste Strategie.

Du weißt was ich meine :).

Früher oder später wird Google ein unnatürliches Backlinkportfolio erkennen und die Website dementsprechend entwerten können, es ist nur eine Frage der Zeit.

Zwar denke ich, dass Backlinks auch in Zukunft eine wichtige Rolle im SEO spielen werden, jedoch werden nicht alle Backlinks trotz guter Metriken gleich gewichtet werden.

Versuche langfristig zu denken und auch wenn es mühselig ist und länger dauert – mit dem “Content is King” Prinzip wirst du nachhaltige Erfolge erzielen.

Erstelle regelmäßig hochwertigen Content und pitche diesen an andere seriöse Websites, von denen du verlinkt werden möchtest.

Fazit


Die Lösung zum Linkbuilding Thema ist eine gute Mischung aus Linkkauf, manuellen Linkaufbaus und Seeding.

Es ist nichts Verwerfliches dran, Backlinks zu kaufen. Denn es ist nichts Illegales wie vielleicht viele denken, du verstößt nur gegen die Richtlinien eines amerikanischen börsennotierten Unternehmens. Und auch das kann man nicht wirklich so stehen lassen.

Wenn du letztlich hochwertige Inhalte auf deiner Website anbietest und der Backlink von einer themenrelevanten Website kommt, ist das eigentlich ein Paradebeispiel für vorbildliches Linkbuilding.

Nur dass du eben hierfür ein wenig nachgeholfen hast :).

Solange du es nicht übertreibst, die Qualität der Links im Vorfeld prüfst und stets für ein natürliches Linkprofil sorgst, kann nichts schiefgehen.

Worauf du beim Linkbuilding als solches noch achten musst, kannst du in meiner Checkliste für den richtigen Linkaufbau nachlesen.

Mit dem Disavow Tool von Google schädliche Backlinks entwerten

Noch heute ist der Aufbau von Backlinks eines der wichtigsten Aufgaben in der Suchmaschinenoptimierung.

Besonders in schwer umkämpften Branchen ist es ohne einen nachhaltigen Linkaufbau unmöglich, an gute Platzierungen zu kommen.

Seit dem Penguin Update wurde bei Websites mit unseriösen Backlinks bspw. aus Linkfarmen hart durchgegriffen und Penalties vergeben.

Das weiß deine Konkurrenz natürlich und nutzt Negative SEO, um deinen Rankings zu schaden.

Am einfachsten ist hierbei das Aufbauen von schlechten Backlinks, die auf deine Website verweisen.

Manchmal kommt es auch vor, dass du auch automatisch von anderen Websitebetreibern aufgrund des interessanten Inhalts verlinkt wirst,

dessen Websites allerdings von Suchmaschinen als nicht vertrauenswürdig eingestuft werden und dir durch die Verlinkung schaden könnten.

Du kannst natürlich versuchen, die Betreiber direkt zu kontaktieren und diese darum bitten, die Verlinkung zu entfernen.

Falls das nichts bringt, bietet dir Google in diesem sowie im Fall des Negative SEO mit dem Disavow Tool die Möglichkeit, schlechte Backlinks manuell zu entwerten.

Die Verlinkungen bleiben rein technisch gesehen zwar bestehen, jedoch teilst du mit dem Disavow Tool Google mit, dass bestimmte Links nicht mehr gewertet werden sollen.

Disavow Tool – Die Anleitung

Was brauchst du? Zuallererst muss die Inhaberschaft deiner Website bei der Google Search Console bestätigt sein. Falls du das noch nicht gemacht hast, hier die Anleitung.

Die Bedienung des Disavow Tools ist ganz einfach und selbsterklärend. Klicke einfach auf den Button “Links für ungültig erklären” und schon öffnet sich ein Fenster, in dem du eine Textdatei mit den zu entwertenden Links hochladen kannst.

Verwende für die Datei einfach einen Editor oder Word und speichere die Datei als .txt ab.

Du kannst entweder einzelne URL’s oder auch domainübergreifend alle Links von einer Website entwerten. Bei Linkfarmen kommt es oft vor, dass deine Website von derselben Website gleich mehrere Links erhält. Deshalb möchtest du natürlich sichergehen, dass hier wirklich alle schlechten Links entwertet werden.

Der Inhalt der Textdatei sollte dann ungefähr so aussehen:

Klicke im Anschluss auf “Senden” und schon wurde die Textdatei an Google übermittelt. Nach meiner Erfahrung dauert es ein bis zwei Tage, bis die Links tatsächlich entwertet wurden.

Im Falle eines Rankingverlustes aufgrund von schlechten Backlinks ist es ratsam, die Website im Anschluss von Google nochmal crawlen zu lassen. Das kannst du in der Search Console veranlassen.

Generell lege ich dir auch ans Herz, dein Backlinkprofil regelmäßig auf unseriöse Backlinks zu checken und gegebenenfalls zu entwerten.

Hier kommst du direkt zum Disavow Tool:

https://www.google.com/webmasters/tools/disavow-links-main

5 Arten von Negative SEO und wie du dich davor schützen kannst

Deine Website rankt erfolgreich schon seit geraumer Zeit für ein stark umkämpftes Keyword und sorgt bei dir für gute Umsätze. Das freut dich, doch nicht deine Konkurrenz die dich um jeden Preis vom Thron stoßen möchte.

Besonders in saisonalen Branchen mit Peaks und hohen Anstiegen der Suchvolumina wie zur Weihnachts-  oder der Sommerurlaubszeit, möchte man natürlich zur richtigen Zeit bei Google so gut wie möglich positioniert sein.

Google Trends Statistik zu einem Hauptkeyword meines Affiliate Projekts – Es sind klar 2 jährliche Peaks des zu erkennen.

Manche gehen deshalb so weit dafür zu sorgen, dass es die Konkurrenz in jedem Fall schwerer hat gut zu ranken.

Dabei gibt es leider einige Möglichkeiten,  wie ein Mitstreiter deine Rankings negativ beeinflussen kann. Auch eines meiner Affiliate-Projekte war letztes Jahr davon betroffen und erholt sich recht langsam davon.

Im Folgenden erfährst du, welche Arten des Negative SEO es gibt, was du dagegen unternehmen kannst und woran du vermeintliche Attacken frühzeitig erkennen und vorbeugen kannst.

1. Offpage SEO

Die wohl gängigste und vor Allem einfachste Methode für einen Wettbewerber ist es definitiv, viele Backlinks von unseriösen Websites mit ähnlichem oder demselben Anchortext innerhalb kurzer Zeit zu setzen.

Hierzu werden sogenannte Linkfarmen verwendet, um dem Ruf deines Webauftritts aus der Sicht von Google zu schaden. Der Anchortext ist dabei oft ein Keyword, das nichts mit deiner Branche zu tun hat und dient meist dazu, deine Website mit nicht vertrauenswürdigen Themenbereichen wie Glücksspiel oder Pornographie in Verbindung zu setzen.

Eine weitere Möglichkeit bei der Offpage Optimierung ist es, deine Website in eine sogenannte “Bad Neighborhood” zu bringen. Im Prinzip ist es dieselbe Vorgehensweise wie bei Linkfarmen mit dem kleinen Unterschied, dass die Backlinkquellen Websites aus dubiosen Branchen und einem schlechten Ruf sind.

Wirst du zuhauf von solchen Websites verlinkt, dann wird auch deine Website im Laufe der Zeit als solche eingestuft.

Wenn deine Website innerhalb kürzester Zeit hunderte Backlinks mit Anchortexten wie “Pornowebsite” oder “1 Mio Euro Gewinnspiel kostenlos” erhält und du es nicht frühzeitig erkennst, kann es also zu einer Abstrafung kommen.

Da die Suchmaschine im ersten Schritt nicht unterscheiden kann, ob die Spam-Links vom Websitebetreiber selbst oder von jemand anderem generiert wurden, wird dieser abgestraft und verliert an Rankings und Sichtbarkeit – zugunsten des Mitstreiters.

Besonders bei den erwähnten Trend-Keywords könnte der Algorithmus von Google davon ausgehen, dass du wegen der Hauptgeschäftszeit versuchst, dich gut zu positionieren und vergibt deshalb einen Penalty.

Mit solch einem Vorgehen verstößt man nicht nur gegen die Google Richtlinien, sondern kann auch strafrechtlich verfolgt werden. Ich würde dir deshalb nicht empfehlen, eine solche Methode jemals in Erwägung zu ziehen.

Auch eines meiner Affiliate-Projekte hat es letztes Jahr erwischt: Im September letzten Jahres rankte boxspringbett-wiki.de für das Keyword “Boxspringbett” auf dem fünften Platz. Die Peak-Monate mit den höchsten Suchvolumina sind laut Google Trends Oktober und Januar.

Da der Oktober für die Möbelhäuser-Shops einer der umsatzstärksten Monate ist, geht es für diese in den Endspurt. Einer dieser Shops, dessen Namen ich nicht nennen werde, schaffte es innerhalb eines Monats von der vierten Ergebnisseite auf den ersten Platz. Zeitgleich verlor meine Website stetig an Rankings, bis es Ende Oktober auf den 73ten Platz abgerutscht war.

Die Rankings erholen sich nur langsam davon und die Page befindet sich momentan auf Platz 35.

Zwar fand zur selben Zeit das zweite Medic Update von Google statt, doch die Metriken einer Negative SEO Attacke waren unverkennbar und eindeutig. Denn zum einen fand ich zahlreiche Spam-Links im Backlink-Portfolio vor, und zum anderen erhielt ich von meinem Webhoster die Email, dass der Server auf dem die Page liegt, angegriffen wird.

Ein Zufall? Wohl kaum.

Was kannst du gegen die Spam-Link-Attacke unternehmen?

Sobald du einen deutlichen Einsturz deiner Rankings bemerkst und in letzter Zeit kein Update seitens Google bekanntgegeben wurde, solltest du umgehend dein Backlink-Portfolio überprüfen.

Hierzu kannst du zum einen die Google Search Console oder ein kostenpflichtiges Backlink Tool wie Majestic nutzen und die externen Links überprüfen. Findest du hier Domains vor, die du nicht kennst und die dir komisch vorkommen und vor Allem erst seit Kurzem auf deine Website verlinken, handelt es sich höchstwahrscheinlich um Spam-Links.

Du kannst diese Links mithilfe des Disavow-Tools von Google entwerten lassen. Wie du das machst erfährst du im Disavow Tool Tutorial.

2. Scraping

Mit “Scraping” (auf Deutsch “Kratzen”) wird die Strategie verfolgt, ein Duplicate Content Problem zu schaffen. Der Angreifer nimmt dabei Inhalte deiner Website her, kopiert und veröffentlicht diese auf zahlreichen anderen Websites. Der Suchmaschinen-Algorithmus ist oft in der Lage, den wahren Urheber der Texte zu identifizieren und andere Seiten mit demselben Content zu entwerten – vorausgesetzt, die Inhalte deiner Website sind zuerst indexiert worden.

Ist das nicht der Fall, gilt sozusagen die Regel: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Solltest du Pech haben, werden deine eigenen Inhalte als Plagiate angesehen und du erhältst einen Penalty.

Vorliegen von Duplicate Content

Was kannst du gegen “Scraping” unternehmen?

Mit dem Tool Copyscape kannst du schnell und einfach herausfinden, ob andere Websites deine Inhalte kopiert haben. Hierzu gibst du einfach die URL deiner Website ein und das Tool listet dir ggf. Seiten mit kopierten Inhalten auf.

Im nächsten Schritt könntest du die Betreiber kontaktieren und nett darum bitten, die Inhalte bitte zu entfernen. Sollte dies nichts nützen, kannst du das Scraping direkt bei Google die Urheberrechtsverletzung melden. Der Fall wird im Anschluss geprüft und der Penalty gegen dich aufgehoben.

3. Serverüberladung

Dein Angebot kann gar nicht erst wahrgenommen werden, wenn deine Website nicht mehr aufrufbar ist. Das können Konkurrenten mithilfe einer Serverüberlastung erreichen.

Für leider relativ wenig Geld können beispielsweise Bot-Netzwerke gekauft und auf eine bestimmte IP-Adresse oder URL angesetzt werden. Innerhalb von wenigen Stunden werden tausende Aufrufe getätigt die dazu führen, dass dein Hoster einen Serverangriff vermutet und den Server sicherheitshalber für eine bestimmte Zeit unerreichbar macht oder dass dieser durch die vielen Seitenaufrufe überlastet wird und in eine Art Standby-Modus geht.

So oder so wurde ein großer Schaden angerichtet. Erstens ist deine Website nicht mehr zu erreichen und dir gehen potentielle Kunden durch die Lappen. Und zweitens kann ein Bestehen dieser Situation dazu führen, dass durch die hohe Absprungrate negative Nutzersignale an die Suchmaschine vermittelt werden und deine Rankings fallen.

Hohe Absprungrate deshalb, weil nach dem fehlerhaften Seitenaufruf die Nutzer von deiner Website wieder zurück zu ihrer Googlesuche springen und auf das Angebot deiner Konkurrenz klicken.

Was kannst du gegen die Serverüberladung & -attacken unternehmen?

Wenn du wie ich nicht gerade ein Profi-Hacker bist, kannst du gegen direkte Server-Attacken nicht viel unternehmen. Du kannst aber die besten Bedingungen schaffen, um die meisten Attacken abzuwehren.

Sorge dafür, dass der Server, auf dem deine Websites gehostet werden eine Firewall besitzt. Diese wehrt die meisten Attacken ab. Nur talentierte Hacker können dann den Server lahmlegen, was sich für eine Negative SEO Attacke aus Kostengründen für deinen Konkurrenten nicht immer lohnen würde.

Sieh außerdem zu, dass dein Hosting Anbieter einen guten Kundensupport anbietet. Je kürzer deren Reaktionszeit und je seriöser diese sind, desto besser kann etwas gegen eine Attacke unternommen werden.

4. Zwangsläufige De-Indexierung

Als ich im Oktober 2018 die Negative SEO Attacke durch Spam-Links bemerkt und die entsprechenden Backlinks entwertet habe, wollte ich gleich im Anschluss meine Website nochmal neu crawlen lassen und von Google neu bewerten zu lassen – ohne Erfolg. Das Crawlen und Rendern in der Search Console war nicht möglich.

In meinem Fall war es vermutlich eher darauf zurückzuführen, dass mein Server nach der Attacke auf bestimmte IP-Adressen den Zugriff für jede Art Bot verweigerte. Es kann aber auch vorkommen, dass ein Konkurrenz durch raffiniertes Hacken den Zugriff des Googlebots auf deinen Server sperrt.

Bleibt diese Situation für längere Zeit bestehen, ist es für die Suchmaschine nicht mehr möglich die Inhalte deiner Website zu bewerten. Die Folge daraus ist das komplette Entfernen bereits indexierter URL’s aus dem Google Index.

Was kannst du gegen eine drohende De-Indexierung tun?

Gebe in deiner robots.txt explizit an, dass Googlebots prinzipiell Zugriff auf deinen Server erhalten sollen.

Der Befehl dazu sieht wie folgt aus:

User-agent: Googlebot
Allow: /

Damit erlaubst du dem Googlebot Zugriff auf alle Webinhalte deines Servers und damit die Möglichkeit, diese auch zu indexieren.

5. Hacker-Angriffe

Ziemlich aufwändig, aber trotzdem nicht unrealistisch: Jemand hackt deinen Server und verändert den Code deiner Seite. Unter anderem kann dieser für ein Duplicate Content Problem sorgen, indem er Texte von anderen Seiten einpflegt und diese mithilfe von CSS gekonnt versteckt. Diese sind dann nur im Quellcode sichtbar. Oder es werden zahlreiche Verlinkungen auf andere Webseiten gesetzt, um deine Page Autorität zu schwächen. Und das sind nur wenige Beispiele.

Es ist daher für dich essenziell, Vorsorge zu treffen und es Hackern so schwer wie möglich zu machen.

In diesem Beitrag von entrepreneur.com (auf Englisch) findest du die wichtigsten Punkte, wie du deine Website optimal vor Hackerangriffen schützen kannst.

Fazit

Leider gibt es Mitstreiter, die mit Tricks und unerlaubten Methoden versuchen sich bessere Positionen bei Google zu sichern. Was viele nicht bedenken ist, dass Negative SEO meistens nur einen kurzen Effekt auf die Rankings haben und nach dem Entwerten der Spam-Links die Mitstreiter meist wieder auf die ursprünglichen Positionen zurückfinden.

Außerdem sind das Risiko und die Konsequenzen beim erwischt werden so gravierend, dass es sich eigentlich gar nicht lohnt, eine solche Blackhat Kampagne zu planen und durchzuführen.

Klar sind solche Attacken sehr ärgerlich, sollte es dich einmal betreffen. Wenn du einen plötzlichen Fall deiner Rankings bemerken solltest, überprüfe wie beschrieben Dinge wie das Backlinkportfolio oder die Servererreichbarkeit.

Die am häufigsten vorkommende Negative SEO Attacke ist das Setzen schlechter Backlinks. Überprüfe deshalb regelmäßig dein Backlinkportfolio und entwerte schlechte Backlinks mit dem Disavow Tool.

Beantrage anschließend einen Crawl deiner Website in der Google Search Console, um diese nochmal bewerten zu lassen. Das ist der schnellste Weg, deine alten Rankings wiederzubekommen.

Im SEO müssen wir Negative SEO leider als normal ansehen und dementsprechend Vorsorge treffen. Erkennst du die Symptome früh, kannst du recht schnell für Schadensbegrenzung sorgen.

Local SEO – Wie es funktioniert & die 5 unerlässlichen Säulen für lokales Ranking

Nahezu ein Drittel aller Suchanfragen bei Google beziehen sich auf einen bestimmten Ort, Tendenz steigend. Local SEO wird demnach für lokal gebundene Unternehmen und Geschäfte immer wichtiger.

Unabhängig davon, ob du ein Restaurant oder Friseursalon betreibst, möchtest du deine Chance von neuen potentiellen Kunden möglichst gut gefunden zu werden, erhöhen.

Erfahre, was Local SEO genau ist und wie es funktioniert.

Außerdem erfährst alles du die 5 unerlässlichen Säulen des Local SEO, die du brauchst, um die Sichtbarkeit deiner Onlinepräsenz in den lokalen Suchergebnissen zu steigern und mehr Kunden akquirieren.

Dann legen wir Mal los.

Was ist Local SEO?

Im Prinzip unterscheidet sich Local SEO nicht wesentlich vom herkömmlichen SEO. Der Nutzer sucht nach einer Information, Produkt oder Dienstleistung und Google versucht diesem die relevantesten Ergebnisse zu bieten.

Anhand der eingegebenen Suchphrase versucht Google, die richtige Intention zu erkennen. Wenn der eine Nutzer nach „Bäckerei für Cupcakes“ sucht, hat dieser eine ganz andere Intention als jemand der nach „Cupcake Rezepte“ sucht.

Ja, wir nehmen in diesem Beispiel an, dass du eine Cupcake Bäckerei betreibst.

Sollte der Besucher mit „Cupcake Bäckerei in meiner Nähe“ oder „Cupcake Bäckerei München“ noch spezifischer werden, hast du einen potentiellen Kunden, den du für dich gewinnen kannst.

Gehen wir noch ein wenig tiefer in die Materie, um zu verstehen, wie local SEO funktioniert.

Wie funktioniert Local SEO?

Um im Nachgang dein Local SEO zu perfektionieren, ist es für dich wichtig zu verstehen, wie das Ganze überhaupt funktioniert.

Wenn jemand eine Suchphrase in die Google Suche eingibt, passieren gleich einige Dinge simultan:

Es werden unter anderem historische Suchanfragen abgefragt. Wonach hast du in der Vergangenheit bereits gesucht und war es ein verwandtes Thema? Möglicherweise warst du bereits auf einigen Webseiten von Bäckereien, hast aber nicht das passende gefunden. Anhand der gesetzten Cookies weiß Google, dass du dich generell für dieses Thema interessierst.

Dein Aufenthaltsort spielt dabei auch eine Rolle: Wo hälst du dich im Moment der Suchanfrage auf? Dabei werden unter anderem Daten wie deine IP-Adresse getrackt und auch dein genauer Standort ermittelt, solltest du die Suche mit dem Handy gestartet und die Standortdienste aktiviert haben.

Basierend auf den Informationen, die Google zur Verfügung stehen, kristallisieren sich beim Local SEO 3 unterschiedliche Arten von lokalen Suchanfragen heraus.

I. Kontextuelle Suchanfragen

Ziehen wir wieder das Beispiel der Cupcake Bäckerei heran, die du in München betreibst. Bei einer kontextuellen Suchanfrage gibt der Nutzer einen bestimmten Ort wie „Cupcake Bäckerei München“ an, der mit dem Standort des Nutzers identisch ist. Da sich der potentielle Kunde ebenso in München aufhält, wird Google mit ausreichend Informationen versorgt. Die Anfrage ist sehr spezifisch und einfach zu interpretieren, womit sofort passende Ergebnisse von Cupcake Bäckereien in seiner Nähe ausgespielt werden können.

II. Vermutete Suchanfragen

In diesem interessanten Fall sucht der Nutzer nach einer Cupcake Bäckerei in München, obwohl er sich gerade in einer anderen Stadt, sagen wir Salzburg aufhält. Hier muss die Suchmaschine vermuten bzw. schlussfolgern, dass der Nutzer möglicherweise in naher Zukunft in München sein wird und sich jetzt schon über gute Cupcake Bäckereien informieren möchte. In diesem Fall listet Google eine Reihe von Cupcake Bäckereien auf, die in München beliebt sind. Dies lässt sich unter anderem anhand von Rezensionen auf Bewertungsportalen und weiteren Faktoren messen, auf die wir gleich näher zu sprechen kommen.

III. Absichtbasierte Suchanfrage

Kommen wir zu der letzten und eine der beliebtesten Arten der Suchanfragen. Bei der absichtbasierten Suchanfrage versorgt der Nutzer Google mit einer lokalen Suchanfrage, ohne einen bestimmten Standort zu nennen. Google wird immer besser darin, die wahre Suchintention eines Searches zu entschlüsseln. In diesem Fall reicht es, wenn der Nutzer, der sich in München aufhält, nach „Cupcake Bäckerei“ sucht und schon werden im Ergebnisse von Cupcake Bäckereien in München ausgespielt.

Je nachdem, welche Zielgruppe du ansprechen möchtest, gibt es je nach Art der Suchanfragen unterschiedliche Herangehensweisen. Eine kontextuelle Suchanfrage beinhaltet eine andere Intention als die absichtbasierte, weshalb du dich bei der Optimierung deiner local SEO Kampagne dementsprechend ausrichten solltest.

Das Local Snack Pack – die Platzierung der Begierde

Was ist das Local Snack Pack?

Local Snack Pack

Das Local Snack Pack ist im Grunde die Box, die 3 der relevantesten lokalen Suchergebnisse bzw. Angebote anzeigt. Du kannst entweder auf die Webseite des Anbieters gelangen oder dir die direkte Route via Google Maps anzeigen lassen.

Außerdem werden Infos wie Kundenrezensionen, Bewertungen, Öffnungszeiten und Fotos dargestellt, sowie die Option, den Anbieter sofort anzurufen.

Meistens wird das Local Snack Pack unmittelbar unter der Suchleiste angezeigt. Hin und wieder kommt es vor, dass über Google Ads geschaltete Anzeigen darüber eingeblendet werden.

Da das Snack Pack also in den Suchergebnissen sehr präsent dargestellt wird und dem Nutzer quasi schon ins Auge springt, klickt ein dementsprechend großer Anteil auch auf eines der drei Angebote.

Zu Anfang wurden noch 7 Ergebnisse im Snack Pack angezeigt, was sich zugunsten der Mobile First Entwicklung nun auf 3 beschränkt hat.

Daher sind diese Plätze in den lokalen Suchergebnissen nun umso begehrter und auch umkämpfter. Was kannst du also unternehmen, damit auch dein Unternehmen im Local Snack Pack auftaucht?

Um im Snack Pack auftauchen zu können, gibt es 3 Voraussetzungen.

Die erste Voraussetzung

ist das Einrichten und Verifizieren eines Google-My-Business-Kontos. Wie du das machst und was du genau beachten musst, findest du weiter unten im Beitrag.

Die zweite Voraussetzung

ist die Relevanz und Popularität deines Angebots. Wie in der herkömmlichen Suchmaschinenoptimierung setzt Google auf die Zufriedenstellung der Nutzer. Das wird dann erreicht, wenn dieser genau die Informationen findet, die er sucht. Bietest du die beste Antwort zu seiner Frage, bist du auch für die Suchmaschine relevant. Für ortsbezogene Themen bedeutet das das Einarbeiten von Ort und Leistungen im Content. Sei hier wieder sehr spezifisch, damit jeder sofort weiß, worum es geht und was man von dir erwarten kann. Des Weiteren ist die Popularität und Autorität deiner Website gefragt. Heißt im Klartext: Der Aufbau von Backlinks. Für das Local Snack Pack sind vor Allem Einträge in Branchen- und Firmenverzeichnissen gefragt, aber auch Backlinks von bestenfalls lokal ansässigen Unternehmen, Partnern und Webseitenbetreibern. Hierzu gleich mehr.

Die letzte Voraussetzung

ist eine, auf die du nur bedingt Einfluss hast: Die Distanz zwischen dem Nutzer und deinem Unternehmen. Ist dieser unterwegs und startet seine Suche auf dem Handy, werden ihm die Angebote mit der kürzesten Distanz vorzugsweise ausgespielt. Natürlich spielen die ersten beiden Voraussetzungen eine wichtigere Rolle. Befindet sich dein Geschäft allerdings am anderen Ende der Stadt und es gibt einen anderen Anbieter ganz in der Nähe, wird dieser in dem Fall bevorzugt. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Rankings für das Local Snack Pack dermaßen volatil sind.

Vielmehr geht es um das Zusammenspiel aller Faktoren. Wenn dein Angebot stets das relevanteste und beste ist, wirst du mit großer Wahrscheinlichkeit unabhängig von der Distanz in den meisten Fällen sowohl im Local Snack Pack als auch in den oberen Suchergebnissen zu finden sein.

Erfahre nun mehr über die 5 Säulen des Local SEO, um innerhalb kurzer Zeit eine Top-Platzierung in der lokalen Suche zu bekommen und im Local SEO langfristig erfolgreich zu sein.

1. Lokale und relevante Inhalte

Dass du relevante Texte auf deiner Website bieten musst, um für entsprechende Keywords in den Suchergebnissen aufzutauchen, versteht sich von selbst. Neben den klassischen Optimierungen des Contents wie relevante Überschriften, eine hinreichende Anzahl an Wörtern oder Keyword Density kannst du beim Local SEO mit spezifischem und für den Ort relevanten Content punkten.

Hier ist keine dumpfe SEO-Strategie gefragt, bei der du versuchst, das Fokus Keyword „Cupcake Bäckerei München“ so oft wie möglich in den Text einzubinden. Versuche, lokal zu schreiben.

Damit ist gemeint: Erstelle einzigartigen Content für die ortsansässigen Menschen. Gibt es bestimmte Sehenswürdigkeiten oder Wahrzeichen, mit welchem sich die Menschen identifizieren? Befindet sich dein Geschäft in einem bekannten Viertel oder an einer bestimmten Straße?

Beispiel: Befindet sich deine Cupcake Bäckerei nahe der Leopoldstraße oder der Theresienwiese? Dann steche aus der Masse heraus und erwähne das mögliche Alleinstellungsmerkmal unbedingt!

Achte außerdem auf spezifische Inhalte. Wenn du Cupcakes im Sortiment hast und anbietest, solltest dies auch im Content wiedergeben und hervorgeben. Nur unter „Bäckerei München“ kann man sich in erster Linie nichts vorstellen.

2. Eine Google My Business Page einrichten

Als lokales Geschäft unabdingbar: Eine Google My Business Page.

Google My Business bietet Unternehmern wie dir die Möglichkeit, entsprechende Angaben zu deinem Unternehmen wie Adresse, Öffnungszeiten und Vielem mehr zu machen.

Alles was du tun musst, ist dich bei Google My Business mit deinem Google Account (falls du keinen hast, dann wird es höchste Zeit einen zu erstellen) anzumelden, und so viele relevante Informationen zu deinem Unternehmen wie möglich anzugeben.

Google veröffentlicht deine Angaben nicht nur in den Suchergebnissen, sondern unter anderem auch auf Google Maps und Google+.

Wie bereits erwähnt, kannst du unter anderem Öffnungszeiten, Adresse, Telefonnummer, Emailadresse und sogar Bilder und Informationen zu Produkten und Dienstleistungen einfügen.

Sei dabei so ausführlich wie nur irgend möglich und gebe auch jede noch so kleine und scheinbar unwichtige Information zu deinem Unternehmen an. Das erhöht deine Chancen und sorgt für Klarheit bei potentiellen Kunden, die sich vorweg über dein Angebot informieren können und schneller die Informationen finden, die sie suchen und sich somit nicht bei der Konkurrenz weiter umschauen.

Noch interessant: Seit geraumer Zeit gibt es “Google Posts”. Damit kannst du Artikel über deine Google My Business Page veröffentlichen und über Neuigkeiten, Events und aktuelle Angebote wie eine besondere Aktion berichten.

All deine Angaben werden bei einer relevanten Suchanfrage als sogenanntes „Rich Snippet“ angezeigt. So hat ein potentieller Kunde alle nötigen Informationen zur Hand, und kann direkt die angezeigte Telefonnummer anrufen oder sich den Weg zu dienem Geschäft via Google Maps anzeigen lassen.

Ein weiterer Tipp bezüglich Rich Snippets ist die Implementierung von strukturierten Daten. Hierbei zeichnest du bestimmte Elemente des Codes auf deiner Website aus, um Google die Arbeit beim Identifizieren der Inhalte zu erleichtern. Hier kannst du Dinge von Telefonnummer & Adresse bishin zu Tabellen auszeichnen, welche ebenso als Rich Snippets angezeigt werden und deine Chance erhöhen, Neukunden zu erreichen. Im Prinzip ist das Local Snack Pack nichts anderes als ein Rich Snippet.

Erfahre mehr über strukturierte Daten und wie du diese selbst implementieren kannst.

3. Gute Bewertungen und Rezensionen auf Google my Business & Co.

Besonders im E-Commerce legen Menschen immer mehr Wert auf Kundenrezensionen und gute Bewertungen. Sie nehmen dies als Kaufkriterium bei Produkten aller Art. Produkte oder Dienstleistungen ohne gute Kundenbewertungen haben sogut wie keine Chance.

Wo bekommst du also Bewertungen her und welche Bewertungsportale bringen dein local SEO voran?

Auf den folgenden Bewertungsportalen solltest du als lokales Geschäft unbedingt vertreten sein:

  • Google My Business
  • Yelp
  • KennstduEinen
  • Bewertet.de
  • Golocal

Melde dich in jedem Fall proaktiv auf diesen Portalen an und gehe nach dem N.A.P.-Prinzip vor, auf das ich im nächsten Punkt zu sprechen komme.

4. Local Citations – gelbe Seiten, Yelp und weitere Bewertungsportale

Ein weiterer und vor Allem besonderer Aspekt des Local SEO sind sogenannte Local Citations.

Local Citations sind nichts weiter als Erwähnungen deines Unternehmens im Internet, ob auf deine Website verlinkt wird oder nicht.

Deine Erwähnung bzw. Verzeichnis beinhaltet meistens den Unternehmensnamen, die Adresse und Telefonnummer. Im Englischen wird dies oft als N-A-P bezeichnet, kurz für „Name-Adress-Phone“. Achte darauf, dass die Angaben überall einheitlich sind. Beim Wechsel einer Telefonnummer oder nach einem Umzug solltest du die Angaben unbedingt aktualisieren.

Eine Local Citation kann unter anderem eine Auflistung in Web- und Branchenverzeichnissen sein, oder eine Business Page auf Google My Business, Yelp oder anderen Bewertungsportalen.

Hier ein kurzer Überblick bekannter Verzeichnisse, in die du dich ohne viel Aufwand eintragen kannst:

  • Meinestadt.de
  • Yelp.de
  • Dasoertliche.de
  • Gelbeseiten.de
  • Stadtbranchenbuch.com

Lokale Verzeichnisse haben gleich mehrere Vorteile:

Zum einen haben solche Portale eine ansehnliche Anzahl an täglichen Besuchern und so ist es wahrscheinlich, dass einige von ihnen auf dein Profil stoßen und zu deinem Unternehmen finden.

Zum anderen genießen seriöse Branchenverzeichnisse meistens ein hohes Vertrauen bei Google und haben starke Domains mit einem hohen PageRank. Das bedeutet einen möglichen starken Backlink für deine Website und ein damit verbundener Anstieg deiner Rankings.

5. Lokale Backlinks

Backlinks von vertrauenswürdigen Websites und im besten Fall Websites mit hoher Autorität, sind die Eintrittskarten in den Google Index. Täglich gehen Millionen von Websites online. Da kann es natürlich dauern, bis deine Seite von den Googlebots gefunden wird. Leichter und vor Allem schneller geht es, wenn andere Websites auf deine weiterleiten und verlinken.

Je mehr vertrauenswürdige Websites also auf deine verlinken, desto schneller kann diese indexiert werden, weil Google deine Website schlussendlich als ebenso vertrauenswürdig und relevant einstuft.

Wie und welche Art von Backlinks können deinem Local SEO einen Boost verpassen?

Das Schwierigste beim Linkaufbau ist es definitiv, erst einmal gute Backlinks zu finden. Klar könntest du hergehen und Backlinks einkaufen. Doch es sei dir gesagt, dass hier Vorsicht geboten ist. Viele Dienstleister locken mit günstigen Angeboten für angesagte Bloglinks, welche in Wahrheit aus sogenannten „Private Blog Networks“ stammen. Google wird immer besser darin, Linknetzwerke zu entlarven und Penalties zu vergeben.

Was kannst du also tun? Nun, stelle dir einmal die Frage: Wen kenne ich eigentlich?

Ziehen wir wieder das Beispiel der Cupcake Bäckerei heran. Welche Lieferanten und Partner hast du, die eine eigene Website haben? Wie schaut es mit deinem Freundes- und Bekanntenkreis aus? Gibt es hier Unternehmer und Selbstständige? All diese Menschen könntest du nett darum bitten, deine Website als Partnerlink anzugeben, und auf deine Website zu verlinken.

Auf diese Weise generierst du eine Menge regionaler Backlinks, das gute Signale an die Suchmaschine sendet. Achte nur darauf, dass du es mit dem Linktausch nicht übertreibst oder wenn möglich vermeidest.

Wenn du professionelle Hilfe bei deiner SEO Kampagne brauchst kann ich dir gerne weiterhelfen. Als SEO Freelancer gehört das Betreuen solcher Kampagnen zu meinem Alltag.

Linkaufbau-Checkliste: 8 Faktoren die du wissen musst

Einer der wichtigsten Faktoren für deinen Erfolg auf Google – Backlinks.

Ohne Backlinks wird es für dich schwer für Dich, von den Googlebots gefunden zu werden und in den Google Index zu kommen, wenn überhaupt.

Die Schwierigkeit ist es besonders für Anfänger, an gute Backlinks zu kommen und eine gute Linkquelle von einer schlechten zu unterscheiden.

In dieser kurzen Checkliste werden die wichtigsten Faktoren aufgelistet, damit du erfolgreich Linkaufbau betreiben kannst.

Natürlicher Linkaufbau über eine längere Zeitperiode

Was ist mit einem natürlichen Linkaufbau eigentlich gemeint?

Wenn Du ein Projekt frisch an den Start bringst und ungeduldig, wie man ab und an ist schnell Ergebnisse sehen will, begehen viele den Fehler in kurzer Zeit sehr viele Backlinks zu generieren.

Unnatürlich ist dabei beispielsweise ein starkes Ansteigen der Backlinkzahlen innerhalb der ersten 3 Monate, und danach passiert erstmal gar nichts.

Das wäre für Google ein Indiz dafür, dass hier Backlinks im großen Stil gekauft und „künstlich“ aufgebaut wurden, und entwertet diese umgehend.

Das bedeutet für dich natürlich Rankingverluste und die Mühe war vorerst umsonst.

Versuche daher einen langfristig gedachten Linkaufbau zu betreiben, indem Du etwas weniger, dafür regelmäßiger Backlinks aufbaust.

Masse statt Klasse? Wie ist es mit dem Linkaufbau wirklich?

Oft lautet die Devise: Je mehr Links desto besser.

Das stimmt zum Teil, nur wäre hier etwas mehr Kontext ganz hilfreich.

Bei einem guten Backlinkportfolio geht es nicht ausschließlich um die reine Anzahl an Links, die auf Deine Seite verweisen, viel wichtiger ist die Qualität dieser Links.

Konzentriere Dich anfangs auf wenige, dafür hochwertige und starke Backlinks als darauf, schnell ganz viele und in den meisten Fällen nutzlose Links aufzubauen.

Dein Portfolio um viele hochwertige Links zu erweitern erfordert nun mal Zeit.

Die Relevanz der Links

Es ist zwar nicht erwiesen, dass themenrelevante Links besser funktionieren als Links von starken themenfremden Webseiten mit hoher Authoriät.

Ein Beispiel:

focus.de  hat nichts mit einem Onlineshop für Hundeleinen gemein, ist jedoch eines der bekanntesten Redaktionen Deutschland und ein Backlink von Focus würde einen garantierten Ranking-Boost bedeuten.

Vorausgesetzt man kann sich einen Backlinks von focus.de leisten versteht sich :).

Es ist dennoch im Zuge des Linkaufbaus smart, Backlinks aus dem selben oder einem verwandten Themenumfeld aufzubauen.

Für den Hundeleinen-Shop wäre das zum Beispiel ein Backlink von der Website eines regionalen Hundetrainers.

Anchortexte

Anchortexte geben sowohl den Googlebots als auch Lesern einen Vorgeschmack darauf, welche Inhalte sie beim Klicken auf einen Textlink erwartet.

Wenn Du demnach zum Beispiel ein Anwalt für Verkehrsrecht in München bist, wäre ein Backlink mit dem Anchortext „Anwalt Verkehrsrecht München“ passender als vielleicht nur der generische Begriff „Verkehrsrecht“.

Tipp: Hart verlinkte Anchortexte sind zwar effektiver, übertreibe es jedoch nicht sondern sieh zu, dass eventuell auch Longtail-Keywords als Anchortexte verwendet werden wie zum Beispiel “passender Anwalt für Verkehrsrecht in München”.

follow/nofollow – Verlinkung

Nofollow-Links gehören zwar zu einem guten Backlinkportfolio und langfristigen Linkaufbau dazu, für einen Anstieg der Rankings sind aber follow-Links nötig.

Bevor ich es vergesse zu erklären, was nofollow- bzw. follow-Links sind:

Wenn der Googlebot Deine Website besucht und dessen Code analysiert, stößt er früher oder später an Verlinkungen, ob in der Navigation oder in Texten und Bildern.

Für gewöhnlich folgt der Bot jedem Link, um alle Dokumente zu erfassen und folglich bewerten zu können.

Ein Link auf eine andere Seite bedeutet für den Bot, dass diese als vertrauenswürdig einzustufen ist, da Deine Page auf diese verlinkt.

Natürlich kommt es dann darauf an, ob Deine Website vertrauenswürdig ist, aber nehmen wir in diesem Beispiel an, dass sie es ist.

Wenn dieser Hyperlink nun mit dem Attribut rel=”nofollow” versehen ist, gibst Du dem Googlebot damit zu verstehen, dass die Inhalte der verlinkten Website teils keine interessanten Inhalte bietet und diese deshalb nicht besucht werden müssen.

Ein nofollow-Link gibt keinen sogenannten Linkjuice weiter und ist damit sogut wie nutzlos.

Achte deshalb sowohl bei der eigenen Akquise von Backlinks als auch beim Kaufen darauf, dass kein nofollow-Attribut in der Verlinkung enthalten ist

Verlinkungen von der Startseite

Der best Case: Ein Backlink von der Startseite aus.

Die Startseite ist die wichtigste Zielseite und wird meistens intern am öftersten verlinkt.

Einem Backlink von der Startseite wird demnach eine hohe Wichtigkeit und Relevanz zugeschrieben und enthält die gesamte Linkpower der Webseite.

Sofern sich eine Möglichkeit für dich bietet, nutze Startseiten-Links für den Linkaufbau.

Kommen wir nun auf das Aufbauen von Backlinks zu sprechen.

Wenn möglich, keinen Linktausch betreiben

Es wird der Zeitpunkt kommen, an dem Du eine Email von einem anderen Webmaster erhalten wirst mit dem Vorschlag eines Linktauschs.

Das solltest Du wenn möglich vermeiden, denn die Metriken dahinter kann Google ziemlich leicht durchschauen und entwertet den generierten Link.

In manchen Fällen führt ein Linktausch auch zu Abstrafungen.

Lehne einen Linktausch wenn möglich ab oder mache das zumindest nicht allzu oft.

Nach den offiziellen Google Richtlinien sollte ein Backlink idealerweisde folgendermaßen generiert werden:

Der Content auf Deiner Website ist so hochwertig, relevant und mehrwertbietend, dass andere Websitebetreiber von selbst auf Deine Inhalte verweisen.

Hier kannst Du Dich weiter in die Google Richtlinien einlesen, wenn du möchtest:

https://support.google.com/webmasters/answer/35769

Das ist mir bis jetzt ein einziges Mal passiert, demnach dürfte ichlaut Google nur einen Backlink haben :D.

Da wir wissen, dass auf diese Weise nichts vorangeht und die eigenständige Akquise von guten Backlinks mühselig und langwierig ist, kommt man nicht um die Frage herum, ob man Backlinks nicht kaufen sollte.

Viele haben demgegenüber eine eher negative Haltung .

Dennoch kann man qualitativ hochwertige Links kostenpflichtig aufbauen, die deine Rankings vorantreiben und nicht schädlich sind.

Nimm hierbei lieber etwas mehr Geld in die Hand, um gute und vor allem dauerhafte Verlinkungen zu kaufen.

Wenn du mehr zum Thema Backlinks kaufen erfahren möchtest, hier geht’s zum Beitrag. – Backlinks kaufen

SEO für Anfänger – die wichtigsten Punkte für den Einstieg

Google erhält ca. 3.5 Millarden Suchanfragen pro Tag – die halbe Weltbevölkerung!

Die Zahlen sind zwar beeindruckend, wichtiger ist für uns jedoch nur eins:

Organische Besucherströme auf unsere Website, von denen wir langfristig profitieren.

Mit Google SEO schaffst du dir eine solide Basis an Traffic für eure Website schaffen, indem mehr oder weniger kostenlos Interessenten deine Angebote wahrnehmen können.

Natürlich ist der Wettbewerb im Laufe der Zeit in vielen Branchen stark angestiegen und es wird stetig schwieriger, für bestimmte Begriffe die gewünschten Erstplatzierungen zu ergattern.

Das ist jedoch kein Grund, als SEO Anfänger gleich den Kopf hängen zu lassen.

In diesem Beitrag erfährst du 10 hilfreiche SEO Tipps für Anfänger – für einen Überblick darüber, was du bei der Suchmaschinenoptimierung generell im Auge behalten solltest.

1. Hochwertige, relevante Inhalte

Obwohl der Google-Alghorithmus sehr komplex ist und niemand so wirklich weiß, wie dieser funktioniert, so ist uns dennoch die Intention der Suchmaschine bekannt:

Dem Suchenden das relevanteste Ergebnis zu seiner Suche zu bieten.

Seit dem Panda Update von 2011 legt die Suchmaschine besonders Wert auf hochwertige Inhalte.

Versetze dich bei der Contenterstellung in die Lage des Suchenden.

Was ist seine Motivation?

Möchte er oder sie sich über ein bestimmtes Produkt nur informieren oder ist er/sie gerade dabei, eine Kaufentscheidung zu treffen und möchte passende Angebote vergleichen?

Wie kannst Du also hochwertige Inhalte erstellen?

Du könntest zum Beispiel einen Blog auf Deiner Website starten.

Was das bringt? Nun, wenn es sich tatsächlich um einzigartigen und hochwertigen Content handelt, werden zum einen früher oder später andere Websites darauf verlinken, völlig ohne Outreach und aktivem Linkaufbau, was sich schlussendlich positiv auf deine gesamte Website und damit auf die Rankings auswirkt. Guter Content lohnt sich schließlich immer. Und zum anderen dient das regelmäßige Veröffentlichen hochwertiger Posts mit Insights zu Deiner Branche dem Reputationsmanagement. Du baust Vertrauen zu Deinen Lesern und potentiellen Kunden auf und stellst Deine Expertise unter Beweis. So werden Deine Interessenten viel schneller zu zahlenden Kunden, ohne dass Du diese großartig von Deinem Können oder Produkt überzeugen musst.

Nicht umsonst heißt es: „Content is King!„.

2. Mobile Optimierung

Das Handy ist das am meisten genutzte Endgerät – *Schock*! Dass eure Website demnach auch problemlos für kleine Displaygrößen optimiert sein muss ist nur logisch.

Seit letztem Jahr zieht Google die mobile Pageversion zur Bewertung heran.

Responsive Design ist demnach gefragter denn je und ein nutzerfreundliches Layout auf kleinen Displays. 

Was ist Responsive Design und wie kannst Du es implementieren?

Mit „Responsive Design“ ist gemeint, dass sich das Layout Deiner Website problemlos an jede Displaygröße anpassen kann.

Du bist sicherlich schonmal auf einer uralten Website gewesen, auf der Du um die Inhalte lesen zu können heranzoomen und nach links beziehungsweise rechts scrollen musstest – eine wahre Qual für mobile Nutzer, was meistens zum schnellen Abspringen des Nutzers von der Seite führt.

Beim Responsive Design werden Elemente, die breiter sind als die zur Verfügung stehende Screenbreite ganz einfach untereinander angeordnet.

So können alle Inhalte übersichtlich dargestellt werden.

Wie du Deine Website Repsonsive machst

Ist Deine Website mit schlichtem HTML gebaut, empfiehlt sich das Verwenden eines sogenannten CSS-Frameworks wie Bootstrap oder W3.CSS. Diese bieten Vorlagen für das Layout in Form von Spaltenlayouts, die sich automatisch anpassen sowie für zahlreiche Elemente wie Buttons, Tabellen oder Navigationen.

Wenn Deine Seite mithilfe von WordPress betrieben wird, dann achte unbedingt darauf, dass das Theme das du nutzt Responsive Design hat. Die meisten Themes, die heutzutage zu kaufen sind, haben dieses zwar standardmäßig, doch du solltest sichergehen.

Kleiner Tipp: Nimm außerdem etwas mehr Geld in die Hand und kaufe Dir ein Theme mit einem Pagebuilder wie Elementor oder Visual Composer. So kannst du Deine Website ganz individuell und passend für jede Displaygröße gestalten.

Besonders wichtig ist auch die Ladezeitgeschwindigkeit. Mobile Nutzer reagieren noch allergischer auf zu lange Ladezeiten, weshalb die Absprungrate bei einer Ladezeit von über 1 Sekunde bei über 90% liegt.

Mehr zur Pagespeed bei Punkt 4.

3. Prägnante Meta Titles & Descriptions

Title sowie Description sind das Erste, das ein Suchender sieht.

Damit dieser auch bei euch und eurem Angebot landet, musst du dem Nutzer zu verstehen geben, dass er auf deiner Seite garantiert das findet, was er sucht.

Beschreibe im Title kurz und prägnant, worum es auf der jeweiligen Unterseite geht und was den Nutzer erwartet.

Wichtig dabei ist das Erwähnen des Fokuskeywords.

Viele Studien und Tests ergaben, dass das Keyword am besten weit vorne platziert werden sollte.

Baut außerdem einen klaren Handlungsaufruf, auch Call-to-Action genannt, ein um den Nutzer zum Klicken zu animieren.

Für den Title hast du lediglich 70 Zeichen zur Verfügung.

Nutze diese also so weit es geht sinnvoll.

Offiziell ist die Description für Google unbedeutend und ist für das Ranking irrelevant.

Ob du das Keyword einbringen willst ist dir überlassen.

Empfehlenswert ist es allemal, da das Keyword fett hervorgehoben wird und somit Aufmerksamkeit erregt.

Achte vor Allem auch auf eine Vielseitigkeit. Besonders bei Online Shops wie beispielsweise für Kleidung, wo es mehrere Ausführungen, Größe und Farben desselben Kleidungsstücks gibt, sind Wiederholungen in den Meta-Daten keine Seltenheit.

4. Schnelle Ladezeiten

Lange Ladezeiten führen schnell zum Abspringen des Nutzers.

Wir Menschen sind besonders beim Surfen sehr ungeduldig und wollen nicht lange auf das vollständige Laden einer Website warten.

Was kannst du also tun, um das bei deinen Pages zu vermeiden?

Nun, der erste Schritt wäre das Google Tool Pagespeed Insights.

Hier wird dir angezeigt, welche Optimierungen du auf deiner Seite vornehmen kannst, um die Performance zu steigern.

Jetzt stellst du dir bestimmt die Frage:

„Wie soll ich das bitte umsetzen ich bin doch kein Programmierer!“

In Kürze werde ich einen ausführlichen Artikel zur Pagespeed Optimierung posten und dir zeigen, wie du ohne Programmierkenntnisse in simplen Steps deine Website schneller machen kannst.

5. Bilder

Bilder gehören zu einem guten Text dazu und haben mehrere Vorteile.

Hochwertige und zum Thema passende Bilder werten den gesamten Content auf und unterstreichen die Ausssage.

Zudem teilen Bilder den Text in kleinere und leichter verdauliche Abschnitte auf.

Denke daran, dass die meisten Menschen einen Text nur überfliegen.

Einen riesigen Block an Wörtern durchzulesen ist für das menschliche Auge definitiv nicht ganz einfach.

Worauf solltest du also bei der Auswahl von Bildern achten?

Ein Name, der beschreibt was auf dem Bild zu sehen ist, bietet Google die Möglichkeit diese mit in den Index aufzunehmen.

Das bedeutet für dich mögliche steigende Besucherzahlen.

Vergiss außerdem nicht, den ALT-Text bei jedem Bild einzutragen.

Wenn du nicht gerade ein professioneller Fotograf bist und hochauflösende Bilder kein must-have sind, ist es von Vorteil, die Größe der Bilder zu komprimieren, um die bereits öfters erwähnte Ladezeitgeschwindigkeit zu erhöhen.

Im Folgenden ein paar kostenlose Tools, mit denen Du Deine Bilder komprimieren kannst:

6. Verwandte Themenfelder

Das Wichtigste zuerst: Was ist überhaupt mit einem verwandten Themenumfeld gemeint?

Das verwandte Themenumfeld beruht auf einer vorangegangenen Keywordrecherche und Ausarbeitung einer sinnvollen Keywordstrategie.

Der Weitere Vorteil, das verwandte Themen mit sich bringen ist die gute Möglichkeit, die Unterseiten untereinander intern zu verlinken.

Das stärkt Deine Seite auf globaler Ebene und eine gute interne Verlinkung kann sich positiv auf Deine Rankings auswirken.

Wenn du beispielsweise Betreiber einer Konditorei seid und Backrezepte zur Verfügung stellt, liegt der Hauptfokus dennoch beim übergreifenden Thema Backen.

Wenn du nun auf deiner Konditorenpage anfängst über ein Hobby, das Fahrradfahren zum Beispiel zu schreiben, macht das aus Sicht der Backfans und Google keinen Sinn.

Lege dich auf ein Themengebiet fest und stelle mehrwertbietende Informationen und Inhalte, welche semantisch miteinander verknüpft sind, zur Verfügung.

7. Interne Verlinkungen

A Propos miteinander verknüpft: Gute und sinnvoll platzierte Verlinkungen zu anderen Inhalten innerhalb der Website tragen zur langfristigen Verbesserung eurer Rankings bei.

Wieso?

Das hat mehrere Gründe:

Verlinkst du sinnvoll auf weiterführende Themen, die die Leser interessant finden könnten, halten sich diese natürlich länger auf eurer Seite auf.

Das sendet positive Signale an die Suchmaschine, weil das zum einen die durchschnittliche Sitzungsdauer erhöht, und zum anderen mehrere Unterseiten besucht werden.

Das bedeutet, dass der Leser die zur Verfügung gestellten Inhalte als interessant und relevant einstuft – und demnach auch Google.

Je mehr sinnvolle interne Verlinkungen vorhanden sind, desto besser.

Und je öfter eine bestimmte Unterseite verlinkt wurde, desto höher die Relevanz und Wichtigkeit, die dieser seitens Google zugeschrieben wird. Achte hierbei darauf, dass die Startseite am Öftersten intern verlinkt wird.

8. Backlinks

Der Linkaufbau – eines der schwierigsten Disziplinen im SEO. Wieso sind Backlinks eigentlich so wichtig? Diese Frage können wir relativ leicht beantworten.

Kommen wir kurz zum Beispiel mit der Konditorei zu sprechen:

Wenn ein Bekannter von dir, der ein angesehener Arzt ist einem Patienten deine Konditorei empfiehlt, betrachtet dieser eure Konditorei als einen seriösen und hochwertigen Betrieb. Und bei dem er guten Gewissens etwas kaufen kann. Das Alles aufgrund einer simplen Empfehlung eures Bekannten. Wenn das nun auch weitere Bekannte machen, steigt das Ansehen und die Bekanntheit deiner Konditorei.

Und das selbe Prinzip wenden wir nun auf das Linkbuilding an:

Je mehr Websites mit hochwertigen und vertrauenswürdigen Inhalten auf deiner Website verlinken, desto eher steigt quasi dein „Ansehen“ bei Google und die Rankings steigen.

Doch wo bekommen wir gute Backlinks her und welche bringen tatsächlich etwas? Dies erscheint als ein immer schwerer werdendes Unterfangen. Backlinks zu kaufen ist definitiv eine Möglichkeit, die viele nutzen. Hier solltet ihr jedoch besonders vorsichtig sein.

Google arbeitet sorgfältig daran, Linknetzwerke und Quellen von Spamlinks zu entlarven, was einen Penalty mit sich ziehen kann.

Welche weiteren Methoden gibt es, an starke und relevante Backlinks zu gelangen?

Ein guter Backlink stammt von einer seriösen Website wie beispielsweise von einem Blog aus Deiner Niche, welcher auch regelmäßig neue Artikel veröffentlich. Hier könntest Du den Betreiber per Email anschreiben und ihn entweder auf Deinen guten Content hinweisen, dessen Verlinkung sich gut in einem Artikel des Betreibers macht, was genau das Thema behandelt.

Oder du betreibst „Outreach“ und bringst in Erfahrung, ob das Interesse besteht, dass du einen Gastartikel postest. Hier empfiehlt es sich, dem Betreiber vielleicht schon einen fertigen Gastartikel mit Verlinkungen bereits zuzuschicken, sodass dieser den Artikel nur noch durchlesen und auf seinen Blog kopieren muss.

9. Strukturierte Daten

Die Implementierung strukturierter Daten kann besonders für kleine lokale Unternehmen hilfreich sein, oder auch wenn du ein bestimmtes Produkt verkaufst.

Mithilfe von strukturierten Daten zeichnest du bestimmte Elemente wie Tabellen, Kontaktfomulare und -daten, FAQ’s und vieles mehr im Code aus.

Damit kann Google die Inhalte auf deiner Website besser interpretieren und weiß eher, worum es geht.

Außerdem werden relevante Elemente in Form von Rich Snippets in den Suchergebnissen ausgespielt, was deine Klickrate immens steigern kann.

Beispiel eines Rich Snippets für die Suchphrase „Rezept Spaghetti Carbonara“

Das kann unter anderem eine Tabelle, Liste oder auch ein Rezept sein, die präsent in den SERP’s dargestellt wird und heraussticht.

Für das Einpflegen gibt es mehere Möglichkeiten und keine Panik – es geht auch ohne Programmierkenntnisse.

In meinem Beitrag strukturierte Daten und wie du es selbst einpflegen erfährst du, welche Möglichkeiten du hast und wie du strukturierte Daten Schritt-für-Schritt selbst einbauen kannst.

10. Dranbleiben!

Ein eher plump ausgedrückter Ratschlag – und dennoch. Bleib‘ dran!

SEO ist eine langfristige Angelegenheit und ein fortlaufender Prozess und ist nicht nach etwa 3 Monaten erledigt. Der Schlüssel zum Erfolg ist hier vor Allem Geduld und das ständige Testen und Ausprobieren. Lass‘ deine Website nicht einfach brachliegen und hoffe auf eine Verbesserung der Rankings. Es gibt immer was zu tun – doch es wird sich lohnen!